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Reifen Schweiz M&K GmbH

Wann auf Winterreifen wechseln und wann zurück auf Sommerreifen?

Wechseln Sie auf Winterreifen, wenn die Temperaturen auf Ihren regelmässigen Fahrstrecken anhaltend unter etwa 7 Grad liegen oder Sie winterliche Bedingungen erwarten. Zurück auf Sommerreifen wechseln Sie bei dauerhaft milderen Verhältnissen ohne absehbare Winterbedingungen. Die 7-Grad-Faustregel gibt Orientierung. Berücksichtigen Sie den Temperaturverlauf, Ihre Fahrzeiten sowie Höhenlagen und geplante Passstrecken statt eines festen Kalenderdatums.

Den Wechsel im Herbst nach Ihren Fahrten planen

Richten Sie den Wechsel auf Winterreifen nach den Bedingungen aus, die Sie auf Ihren tatsächlichen Fahrten erwarten. Prüfen Sie dafür das Wetter entlang Ihrer Strecke und am Ziel. Der Wohnort allein reicht als Massstab nicht aus. Wenn Sie früh morgens zur Arbeit fahren, betrachten Sie die Temperaturen zu dieser Uhrzeit. Ein milder Nachmittag beantwortet die Frage nach dem passenden Wechseltermin für Ihre morgendliche Fahrt nicht. Ihre regelmässigen Wege bilden deshalb den Ausgangspunkt für die Planung.

Beobachten Sie den Temperaturverlauf über mehrere Tage und beziehen Sie die Vorhersage für Ihre nächsten Fahrten ein. Wiederholt kühle Bedingungen sprechen eher für den Wechsel als ein einzelner kalter Morgen. Wenn Ihre Planung Schnee oder andere winterliche Bedingungen erwarten lässt, orientieren Sie sich nicht allein an der Temperaturgrenze. Das passende Modell finden Sie in der Kategorie Winterreifen bei Reifen Schweiz. Legen Sie den Wechseltermin anhand Ihrer Strecken fest, bevor Sie die Auswahl für Ihr Fahrzeug treffen.

Die 7-Grad-Faustregel als Orientierung nutzen

Die 7-Grad-Faustregel hilft Ihnen, den saisonalen Reifenwechsel einzuordnen. Im Herbst nehmen Sie anhaltende Temperaturen unter etwa 7 Grad zum Anlass, den Wechsel auf Winterreifen zu planen, und im Frühling prüfen Sie bei dauerhaft höheren Temperaturen den Wechsel zurück. Die Faustregel beschreibt eine Orientierung und keinen punktgenauen Umschaltmoment. Sie müssen Ihre Entscheidung deshalb nicht an einem einzelnen Messwert festmachen. Verbinden Sie die Temperatur mit den erwarteten Bedingungen auf der Strasse und Ihrem persönlichen Fahrprofil.

Vergleichen Sie dabei ähnliche Zeitpunkte miteinander. Fahren Sie gewöhnlich morgens und abends? Dann zählen die Temperaturen während dieser Fahrzeiten mehr als die Tageshöchstwerte. Betrachten Sie auch die Richtung der Entwicklung. Ein zunehmend kühler Verlauf im Herbst verlangt eine andere Planung als eine einzelne Abkühlung zwischen milden Tagen. Halten Sie Ihre Entscheidung offen, solange die Vorhersage wechselhafte Bedingungen zeigt. So nutzen Sie die Faustregel als Planungshilfe, ohne aus 7 Grad eine starre Grenze zu machen.

Höhenlage und Passstrecken in die Entscheidung einbeziehen

Beziehen Sie höher gelegene Ziele und Passstrecken ausdrücklich in Ihre Wechselplanung ein, denn die Wetterlage an Ihrem Wohnort beschreibt nicht automatisch die Bedingungen auf der gesamten Fahrt. Prüfen Sie die Vorhersage deshalb auch für die Höhenlagen, die Sie tatsächlich befahren möchten. Wenn Ihre Strecke winterliche Bedingungen erwarten lässt, berücksichtigen Sie diese bei der Reifenwahl, selbst wenn Ihr Alltag überwiegend in tieferen Lagen stattfindet. Eine geplante Bergfahrt gehört ebenso zu Ihrem Fahrprofil wie der tägliche Arbeitsweg.

Unterscheiden Sie zwischen regelmässigen Bergfahrten und einer einzelnen geplanten Reise. Wer häufig höher gelegene Strecken fährt, sollte diese bei beiden saisonalen Wechselterminen berücksichtigen. Bei einer einzelnen Fahrt prüfen Sie gezielt die erwarteten Bedingungen entlang dieser Route, bevor Sie den Termin festlegen. Der Beitrag Welche Winterreifen passen zu welchem Fahrprofil? ergänzt Ihre Auswahl nach dem Einsatzbereich. Für den Zeitpunkt bleiben Ihre konkreten Fahrten und deren Wetterbedingungen die Grundlage, nicht allein die Lage Ihres Wohnorts.

Im Frühling erst bei stabil milderen Bedingungen zurückwechseln

Planen Sie den Wechsel auf Sommerreifen, wenn der Temperaturverlauf auf Ihren üblichen Strecken dauerhaft milder ausfällt und Sie dort keine winterlichen Bedingungen mehr erwarten. Auch in dieser Richtung hilft Ihnen die Orientierung an etwa 7 Grad. Ein einzelner warmer Tag reicht als Grundlage für die Entscheidung nicht aus. Prüfen Sie insbesondere Ihre frühen und späten Fahrten sowie die nächsten geplanten Ausflüge. Ein passender Wechseltermin für den Alltag muss auch zu den bereits vorgesehenen Fahrten passen.

Wenn Sie im Frühling noch eine Fahrt in höhere Lagen oder über einen Pass planen, beziehen Sie deren Vorhersage vor dem Wechsel ein. Verschieben Sie Ihre Entscheidung bei absehbaren Winterbedingungen auf dieser Strecke, statt allein dem milden Wetter zu Hause zu folgen. Fahrplanung und Temperaturverlauf passen zusammen. Dann finden Sie das passende Modell in der Kategorie Sommerreifen. Beurteilen Sie den Zeitpunkt dabei nach denselben Kriterien wie im Herbst, aber mit Blick auf die anhaltende Erwärmung.

Wetterprüfung, Reifenauswahl und Montage getrennt planen

Trennen Sie die Frage nach dem Wechselzeitpunkt von der Auswahl der passenden Reifen. Prüfen Sie zuerst Fahrzeiten, Strecken, Höhenlagen und Temperaturverlauf, und gleichen Sie anschliessend die Reifengrösse und die weiteren Kennwerte mit den Angaben für Ihr Fahrzeug ab. Orientieren Sie sich beim Kauf an der vom Hersteller vorgesehenen Kombination. Die saisonale Entscheidung ersetzt diesen Abgleich nicht. Reifen Schweiz führt Sommerreifen, Winterreifen und Ganzjahresreifen für PKW, SUV und Transporter. Wählen Sie innerhalb der passenden Kategorie gezielt für Ihr Fahrzeug.

Planen Sie die Montage separat, denn Reifen Schweiz montiert Reifen nicht im eigenen Betrieb, und stimmen Sie den gewünschten Wechseltermin mit dem Betrieb ab, der Ihre Reifen montieren soll. Prüfen Sie vor diesem Termin nochmals die Vorhersage für Ihre üblichen Wege und geplanten Reisen, und wenn Sie bei der Reifenauswahl Unterstützung benötigen, berät Reifen Schweiz telefonisch und per E-Mail. So können Sie die Produktauswahl klären und den Montagezeitpunkt weiterhin an den erwarteten Bedingungen Ihrer Fahrten ausrichten.

Häufig gestellte Fragen

Muss ich bei einem einzigen Morgen unter 7 Grad sofort wechseln?

Ein einzelner Messwert bestimmt den Wechseltermin nicht. Prüfen Sie den Verlauf über mehrere Tage und die Vorhersage für Ihre Fahrzeiten. Wenn Sie auf Ihren Strecken winterliche Bedingungen erwarten, beziehen Sie diese unabhängig vom einzelnen Temperaturwert in Ihre Entscheidung ein.

Kann ich einen festen Termin für beide Reifenwechsel wählen?

Sie können einen Termin vorplanen, sollten ihn aber mit dem aktuellen Temperaturverlauf und Ihren vorgesehenen Fahrten abgleichen. Ein Kalenderdatum berücksichtigt weder Ihre Fahrzeiten noch höher gelegene Ziele. Prüfen Sie deshalb vor der Montage, ob der Termin zu den erwarteten Bedingungen passt.

Welche Temperatur zählt, wenn ich morgens und nachmittags fahre?

Betrachten Sie beide Fahrzeiten, statt nur die Tageshöchsttemperatur zu verwenden, denn für Ihre Planung gehören die kühleren Abschnitte Ihrer regelmässigen Fahrten dazu. Prüfen Sie zusätzlich die Vorhersage entlang der Strecke, besonders wenn Sie zwischen unterschiedlichen Höhenlagen unterwegs sind.

Sollte ich vor einer Passfahrt noch auf Sommerreifen wechseln?

Prüfen Sie zuerst die erwarteten Bedingungen auf der Passstrecke und während Ihrer Reise. Wenn Sie dort noch winterliche Verhältnisse erwarten, verschieben Sie den Wechsel. Mildes Wetter an Ihrem Wohnort allein liefert keine ausreichende Grundlage für die Entscheidung über diese Fahrt.